Auf die Spur kamen die Polizei, Finanzfahnder und Einheiten des holländischen Militärs dem Betrieb, weil dieser zwar Altmetall sammelte und ankaufte, diese Stoffe aber nicht verarbeitete. Auf dem Grundstück des Unternehmens habe sich der Schrott auf bis zu zehn Meter Höhe gestapelt. Immer wieder seien Teile der Schrottsammlung auf die angrenzenden Nachbargrundstücke gefallen. Dadurch entstand die Vermutung, der Schrottbetrieb sei nur eine Tarnung für die Geldwäsche. Noch seien Sprengstoffexperten dabei auf dem Grundstück gefundene Waffen, unter anderem alte Mörser, zu entschärfen. Zusätzlich wurde auf dem Grundstück auch zahlreiche Gegenstände gefunden, die aus Einbrüchen stammen könnten.
Der Großeinsatz war in Koordination von Polizeim Staatsanwaltschaft, Militär Steuerfahndern und dem Zoll durchgeführt worden. Wegen dem Chaos auf dem Gelände kamen auch Drohnen zum Einsatz.