Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, soll das 19-jährige Opfer als Prostituierte im Rotlichtmilieu gearbeitet haben. Unter den jetzt festgenommenen Personen sollen sich möglicherweise Zuhälter befinden. Ob die Beschuldigten wirklich aus dem Rotlichtmilieu stammen, wollte die Polizei bei der Pressekonferenz nicht bestätigen. Doch die Behörden erneuerten ihren Aufruf an die Öffentlichkeit, bei der Aufklärung dieses schrecklichen Verbrechens zu helfen. Dabei sucht die Polizei vor allem Zeugen, die in der Nähe des Tatorts Beobachtungen gemacht haben könnten. Gezielt wollen die Ermittler wissen: "Wer hat in der Zeit zwischen dem 5.4.2020 und dem 6.4.2020 Beobachtungen am Schleusenkanal gemacht? Auch scheinbar unwichtige Dinge können dabei bedeutsam sein." Außerdem bittet die Polizei um Hinweise auf unerlaubte Prostitution im Umkreis von Nienburg. Diese Hinweise könnten von den Beamten auch vertraulich aufgenommen werden. Man darf gespannt sein, ob mit der Festnahme der Verdächtigen eine Klärung des Falles erreicht werden kann.