Königin Silvia von Schweden - der harte Weg zu royaler Größe! Der Glanz kam erst später. In den ersten Jahren fühlte sich ihr neues Leben alles andere als märchenhaft an – und sie war oft allein. Jetzt wird deutlich, wer Königin Silvia in dieser Zeit wirklich Halt gab und wie schwer ihr weg war, lesen Sie hier die ganze Geschichte:
Silvia Sommerlath kam nicht als Royal zur Welt. Geboren in Heidelberg, aufgewachsen zwischen Deutschland und Brasilien, absolvierte sie eine Ausbildung zur Dolmetscherin. Als sie 1976 König Carl Gustaf heiratete, änderte sich ihr Leben schlagartig. Mit einem Mal befand sie sich in einer Welt voller Regeln, Erwartungen und Traditionen – und stand sofort im Rampenlicht.
Kennengelernt hatten sich Silvia und Carl Gustaf während der Olympischen Spiele 1972 in München. Aus einem Flirt wurde eine Beziehung, die lange geheim blieb. Silvia trug sogar Perücken, um unbeobachtet zu bleiben. Die Verlobung im März 1976 war zwar eine Erleichterung, brachte aber auch neue Unsicherheiten mit sich.
Ein Einstieg unter Hochdruck
Die ersten Jahre am schwedischen Hof beschreibt Silvia später als extrem intensiv. Kaum angekommen, wurde von ihr erwartet, den König zu unterstützen, Staatsaufgaben zu übernehmen und sich sofort sicher zu bewegen. Zwar half ihr ihr Ehemann, doch auch er war selbst noch nicht lange König.