Die Ärzte wissen aus Erfahrung, dass etwa zwei Drittel der künstlich beatmeten Patienten ein Delirium entwickeln. Dies mache sich vor allem durch Verwirrtheit, sowie Denk- und Gedächtnisstörungen bemerkbar. Ein Auftreten von Halluzinationen ist durchaus möglich, . tritt allerdings in vielen Fällen bei Demenzkranken oder älteren Patienten auf. Patienten, die längere Zeit auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind, bekommen in den meisten Fällen starke Medikamente, die diesen Zustand unter Umständen sogar verstärken können. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus zeigten sich diese Symptome jedoch in allen Altersgruppen. Interessant scheint jedoch auch, dass diese Symptome auch bei Covid-19-Patienten aufgetreten waren, die nicht über längeren Zeitraum an einem Beatmungsgerät angeschlossen waren. Für die US-Forscherin Sharon Inoyue scheint es erwiesen, dass das Virus Sauerstoffarmut auslöst und auf diese Weise das Gehirn schädigt. Nun soll eine Studie in Auftrag gegeben werden, die die Folgen des Coronavirus in Zusammenhang mit Schädigungen des Gehirns untersuchen soll.