Die 46-jährige Frau gibt weiterhin zu Protokoll, dass das Kind unmittelbar nach der Geburt verstorben war. "Das Kind sei unmittelbar nach der Geburt gestorben, wonach sie eigenen Angaben zufolge aus Überforderung mit der Situation den Leichnam in der Kühltruhe versteckt habe", schreiben die Ermittler in ihrem Bericht zum Hergang der Tat. Zur Zeit dauern die Untersuchungen, die über die genaue Todesursache des Neugeborenen Aufschluß geben sollen, noch an.
Eine erste Obduktion hatte kein eindeutiges Ergebnis erbracht. Laut der Obduktion gibt es bisher allerdings keinerlei Anhaltspunkte für eine gewaltsame Einwirkung auf das Kind. Zur Zeit befindet sich die Frau auf freiem Fuß, da kein dringenden Taverdacht bezüglich eines Tötungsdelikts besteht und daher kein Grund für eine Haftanordnung gegeben ist.