Durch die Ausbreitung des Coronavirus findet man in den meisten Ländern rund um den Globus im Augenblick vollkommen unterschiedliche Situationen vor, da sich nicht alle Länder in der gleichen Phase der Panedmie befinden. Überall unterscheiden sich die Corona-Infektionszahlen, Testkapazitäten, Hygieneregeln, sowie die notwendige Transparenz über das aktuelle Infektionsgeschehen in allen Teilen der Zielländer. Deshalb will man sich in der Bundesregierung nach dem 1. Juli damit beschäftigen zu prüfen, für welche Länder eine eventuelle Aufhebung der Reisewarnung möglich sein könnte. Im März hatte Außenminister Heiko Maas (SPD) eine weltweite Reisewarnung für sämtliche Länder der ausgesprochen. Ein drastischer Schritt, der normal nur für einzelne Länder getroffen wird, wenn beispielsweise in einem Krisengebiet Gefahr für Leib und Leben besteht. Erst letzte Woche hatte das Bundeskabinett beschlossen die Reisewarnungen für die Mitgliedsländer der EU, Großbritannien und den 4 Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums zum 15. Juni aufzuheben.