In dem betreffenden Tagebuch soll der SS-Offizier angeblich Heinrich Himmler Pläne skizziert haben, die darauf abgezielt haben Artefakte, Reichtümer und Kunstwerke in geheimen Depots vor dem Zugriff der alliierten Truppen zu schützen. Die englische Zeitung "Daily Star" berichtet jetzt, dass in dem vor kurzem aufgetauchten Tagebuch insgesamt elf Orte aufgelistet sind. Dort wollten die Nazis neben Gemälde und religiöse Gegenstände auch Gold und Juwelen verstecken. Nun ist anscheinend einer der im Tagebuch angegebenen Orte identifiziert worden. Dabei handelt es sich um das Hochberg-Schloss in Roztoka. Der SS-Offizier schreibt in seinen Aufzeichnungen, dass sich in einem Brunnen unter dem Schloss ein riesiger Nazi-Goldschatz befinden soll, der nach Medienberichten mehrere Milliarden Euro wert sein soll.
Das Tagebuch von "Michaelis" soll angeblich für viele Jahre der Geheimhaltung unterlegen haben. Danach sei es unter mysteriösen Umständen in die Hände einer Freimaurerloge gekommen und in Quedlinburg versteckt worden sein. Im vergangenen Jahre habe die Loge das Tagebuch dann an die Stiftung"Ślaski Pomost" (Schlesische Brücke) übergeben. Bisher jedenfalls wurde die Echtheit des Tagebuchs noch nicht von Experten bestätigt. Und auch ob es unter dem genannten Schloß tatsächlich einen Goldschatz gibt, konnte bisher noch nicht geklärt werden.