Vor wenigen Tagen hatte ein Wolfsrudel auch die Dülmener Wildponys angegriffen. Dabei wurde eine Stute wurde schwer verletzt. Das Tier hatte Biss- und Kratzspuren am Hinterteil und im Gesicht. Zimmermann: „Die Situation wird zunehmend bedrohlich für uns. Das Rudel umfasst mittlerweile sechs bestätigte Tiere plus die Welpen von diesem Jahr. Die Wölfe des Rudels sind vergleichsweise unauffällig. Aber wenn es zu Vorfällen kommt, haben diese eine sehr hohe Intensität“, erklärt Raoul Reding (31), Wolfsbeauftragter der Landesjägerschaft Niedersachsen. Zimmermann fordert deshalb Aktionen gegen die Raubtiere. "Es ist wichtig, dass wir eine Regulierung der Wölfe vornehmen um so ihre natürliche Fluchtdistanz wiederherzustellen. Sie müssen Menschen sehen und denken: Da halte ich lieber Abstand. Nur so kann das Miteinander funktionieren und wir müssen nicht täglich um unsere Tiere fürchten.“ Wie genau man diesen Vorschlag in die Tat umsetzen kann, soll in den nächsten Tagen besprochen werden.