Premierminister Gabriel Attal sprach auf X von einem antisemitischen Angriff und erklärte: "Ein weiteres Mal wurden unsere jüdischen Mitbürger zum Ziel." Präsident Emmanuel Macron betonte, dass der Kampf gegen Antisemitismus ein dauerhafter Einsatz sei, den die vereinte Nation führen müsse. Er versicherte, dass alles getan werde, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Sowohl Premierminister Attal als auch Innenminister Darmanin werden am Nachmittag den Anschlagsort besuchen. Der Vorsitzende des Dachverbands jüdischer Organisationen in Frankreich, Yonathan Arfi, erklärte, die Explosion sei zu einer Zeit erfolgt, zu der mit dem Eintreffen von Gläubigen an der Synagoge zu rechnen war. Es handle sich nicht nur um einen Angriff auf ein Gotteshaus, sondern um den Versuch, jüdische Leben zu vernichten.