"Angesichts dieser aggressiven Politik haben wir unser Militär entlang der gesamten Grenze stationiert, so wie es im Kriegsfall notwendig wäre“, sagte Lukaschenko. Neben regulären Truppen seien auch Spezialverbände im Einsatz. Lukaschenko sieht den ukrainischen Truppenaufmarsch als Antwort auf die russischen Soldaten, die Moskau für die Parade zum belarussischen Unabhängigkeitstag am 3. Juli nach Minsk verlegt hatte. Erst kürzlich hatte Lukaschenko im russischen Fernsehen mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht, falls Belarus angegriffen werde: "Belarus wird Atomwaffen einsetzen, wenn der Feind die Grenze überschreitet. Es wird keine roten Linien geben, die Antwort wird sofort erfolgen.“