Doch drei weitere Terror-Verdächtige sind laut einem Bericht des "Kurier“ noch auf der Flucht. Nach ihnen wird europaweit gefahndet, wie BILD aus Sicherheitskreisen erfuhr. Aus diesem Grund hatte die Polizei keine Entwarnung für die Konzerte gegeben. Am späten Nachmittag hieß es laut "Krone“ noch aus Ermittlerkreisen, dass weiterhin eine "abstrakte Gefahr“ für die Auftritte des Mega-Stars bestehe. Am Abend kam dann die Absage. Der entscheidende Hinweis zu der mutmaßlichen Terror-Zelle kam von einem ausländischen Nachrichtendienst. Nach BILD-Informationen hatte der Dienst ein Video von einem der Verdächtigen aufgespürt, in dem er dem IS die Treue schwor. Solche Videos werden in der Regel nach einem Anschlag als Bekenntnis der Terror-Miliz veröffentlicht.
Die Anti-Terror-Ermittler vermuten daher, dass die Verdächtigen ein Selbstmord-Attentat mit einem Sprengsatz planten. Der festgenommene Hauptverdächtige (19) soll sich zuletzt massiv radikalisiert haben. Nachbarn bemerkten seinen plötzlich langen Bart und eine voll verschleierte Frau, berichtete das Portal "Puls 24“. Der junge Mann hatte laut dem Bericht in einem Labor gearbeitet und dort Chemikalien gestohlen, die zur Sprengstoff-Herstellung geeignet sind. Tatsächlich fanden die Ermittler bei der Razzia Chemikalien, die nun untersucht werden. Alle drei Taylor-Swift-Konzerte waren restlos ausverkauft, was bedeutet, dass alle 65.000 Plätze des Wiener Stadions jeden Tag belegt gewesen wären. Außerdem wurde mit 20.000 weiteren Fans im Umfeld der Arena gerechnet.