Kurze Zeit nach dem tragischen Vorfall erfolgte die Festnahme von Andreas F. Die Oberstaatsanwältin Maria Thorell äußerte sich dazu, dass die einstigen Freunde zu Feinden wurden, was letztlich zum Tod von Thomas B. geführt habe. Die genauen Gründe für die Annahme eines gewaltsamen Todes sowie Details zur Todesursache werden von den Behörden noch unter Verschluss gehalten.
Ein Richter in Göteborg ordnete schließlich die Untersuchungshaft für Andreas F. an, da Fluchtgefahr bestehe und die Gefahr, dass er die Ermittlungen behindern könnte. Andreas F., der von sich behauptet, unbescholten zu sein, wird durch seinen Anwalt Fredrik Zenngard vertreten. Dieser teilte mit, dass sein Mandant die Tat abstreitet und keine weiteren Auskünfte erteilt werden können.
In der Heimat zeigt sich die Nachbarschaft von Andreas F. in Berlin-Zehlendorf erschüttert und hofft auf seine baldige Rückkehr, während die Frau von Andreas F. seine Unschuld betont. Auf der anderen Seite führte Thomas B. ein bescheidenes Leben in einer kleinen Wohnung mit Kanzlei im Berliner Stadtteil Schöneberg. Die Ermittler stehen nun vor der Aufgabe, die Hintergründe dieses tragischen Zwischenfalls zu klären und zu ergründen, wie aus Freunden mutmaßliche Feinde wurden.