In Laufe der Ermittlungen konnte die Polizei, die zur Suche nach den geflüchteten Gewalttätern auch einen Hubschrauber und Spürhunde einsetzte, die Männer in Aachen lokalisieren. Auf die Spur gekommen waren die Polizisten den Ausbrechern durch den Fund des Fluchtwagens und einer bekannten Kontaktadresse in einem Hochhaus in Aachen. Sofort wurde das Gebäude von Polizisten in Zivilkleidung umstellt , die zum Zugriff auch eine weitere Hundertschaft der Polizei angefordert hatten. Gegen 19:15 am Abend kamen die flüchtigen Männer aus dem Gebäude und bemerkten die anwesenden Polizisten. Es gelang ihnen sogar auf dem Gehweg mit einem Messer bewaffnet eine Frau in ihre Gewalt zu bringen, die ihnen als Geisel dienen sollte. In dieser Notlage feuerte einer der Polizisten Schüsse auf die Verbrecher ab. Dabei wurden die beiden Männer von Kugeln getroffen, die weibliche Geisel blieb bei der Aktion unversehrt.
Einer der beiden Täter wurde durch die Schüsse des Polizisten so schwer verletzt, dass er noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlag. Der andere Täter wurde durch die Schüsse leichter verletzt und konnte festgenommen werden. Zum Ausbruch der Täter aus der Forensik äussert sich der Stephan Lahr, der Direktor der Klinik: "In dem Trakt sitzen Straftäter ein, die eine Drogenproblematik haben, oft wegen Beschaffungskriminalität verurteilt wurden. Deshalb sind hier auch besonders geschulte Mitarbeiter eingesetzt. Wie die Ausbrecher an das Messer kamen und warum die Kollegen an der Pforte keinen Verdacht schöpften, muss jetzt geklärt werden.“