Nun haben offenbar die Ermittlungen den Tatverdacht gegen die Erzieherin hervorgebracht. Die 25-jährige arbeitet offenbar inzwischen nicht mehr in der städtischen Einrichtung. Sie wurde am Dienstag festgenommen und am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt.
Alle beteiligten Behörden hüllen sich derzeit in Schweigen und geben keinerlei Informationen zu dem Vorfall.
Unklar ist auch, ob der Brand an einer Viersender Kindertagesstätte Robend in der Nacht zum 18. Mai eventuell im Zusammenhang mit dem Mord steht. Auch hierzu gab es bei der Polizei ebenfalls keine Informationen. Dafür spräche, dass vor dem Kindergarten offenbar die Mutter des Mädchens mit Kreide einen Gruß an ihre tote Tochter hinterlassen hat. Allerdings findet man auch bei der integrativen KiTa Am Steinkreis in Viersen diverse Grußbotschaften auf bemalten Steinen für das tote Mädchen. Hier waren die Kinder der durch den Brand geschlossenen Kita vorübergehend einquartiert worden. Eventuell zogen die Erinnerungen an die ermordete Spielgefährtin mit hierhin um.