Diana Wagner hatte bereits vor dem Ausbruch des Konflikts ihren Weg in die Ukraine gefunden, sich die Sprache angeeignet und den festen Wunsch gehegt, dort zu verbleiben. Sie hatte sogar die Beantragung der ukrainischen Staatsbürgerschaft in die Wege geleitet. Mit dem Ausbruch des Krieges zögerte sie keinen Moment, sich freiwillig zu melden und kämpfte an der Seite des 49. Infanteriebataillons Karpatska Sitsch. Unter dem Rufnamen „Schlange“ wurde sie bekannt, wie Medienberichte aufzeigen. Ihr tapferes Ende fand Diana Wagner am 30. Januar in der Region um Swatowe, wo sie ihr Leben ließ, während sie verwundete Kolumbianer, die in der ukrainischen Armee dienten, rettete. Am Valentinstag wurde sie in einer bewegenden Trauerfeier in der St. Michaeliskirche in Kiew beigesetzt, umgeben von Kameraden und Angehörigen. Ihr Kamerad Ruslan Andriiko verfasste eine rührende Würdigung: „Diana Wagner hat durch ihre selbstlose Rettung verwundeter kolumbianischer Soldaten der ukrainischen Armee das ewige Leben erlangt. Wir sind dir, unsere geliebte Diana, unendlich dankbar für deine Sorgfalt, deinen Mut und das Retten von Leben. Die ukrainische Nation wird sich ewig an dich erinnern. Wir werden nicht nachgeben!“ Er fügte hinzu: „Ewiger Ruhm und andauernde Erinnerung an die Heldin. Die Ukraine ist dir für immer dankbar für dein großes Opfer.“