Im Dezember wurde der sächsische Verfassungsschutzbericht veröffentlicht, in dem der AfD-Landesverband als "gesichert rechtsextrem" eingestuft wurde. Die Grundlage dafür bildete ein entsprechendes Gutachten, dessen genauer Inhalt bis heute unklar bleibt. Die AfD hat jedoch Klage eingereicht, um die Herausgabe dieses Gutachtens zu erzwingen. Nun werden aber erste Details aus dem Gutachten bekannt - und diese sind erschütternd!!
Laut der Antwort von Innenminister Armin Schuster weisen der AfD-Landesverband Sachsen, seine Untergliederungen und Mitglieder Bezüge zu verschiedenen anderen extremistischen Organisationen auf, die als rechtsextrem eingestuft und vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Es wird erwähnt, dass AfD-Mitglieder an Veranstaltungen von Pegida teilgenommen haben. Außerdem habe ein sächsisches AfD-Mitglied im Jahr 2023 an einer Demonstration der Identitären Bewegung in Wien teilgenommen, und mehrere sächsische AfD-Mitglieder seien an der Eröffnungsfeier des Identitären Hausprojekts Zentrum Chemnitz beteiligt gewesen. Im Jahr 2023 habe es zudem wiederholt Teilnahmen von sächsischen AfD-Mitgliedern und Funktionären an Veranstaltungen der Partei "Freie Sachsen" auf regionaler Ebene gegeben, obwohl ein Unvereinbarkeitsbeschluss zwischen der AfD und den "Freien Sachsen" besteht.