Die Polizei gab bekannt, dass die Einrichtung, in der der Eingriff vorgenommen wurde, lediglich eine Lizenz zum Haareschneiden besaß. Die Angestellten, die die Injektionen durchführten, waren nicht qualifiziert und besaßen keine medizinische Berechtigung. Die genaue Herkunft der verwendeten Filler bleibt unklar. Nach einer acht Tage andauernden Behandlung im Krankenhaus konnte das Mädchen sein Auge zwar wieder öffnen, doch sein Sehvermögen erlangte es nicht zurück. Filler, die immer häufiger für kosmetische Zwecke eingesetzt werden, um die Gesichtszüge zu betonen, sollten ausschließlich von fachkundigen Ärzten mit Spezialisierung auf Dermatologie und ästhetische Eingriffe verwendet werden. In vielen asiatischen Ländern herrscht eine große Begeisterung für Anti-Aging-Behandlungen, bei denen auch sehr junge Frauen bereits zu Mitteln wie Filler greifen, um erste Anzeichen des Alterns zu bekämpfen.