Es stellte sich heraus, dass die Zollbeamten Schwarzenegger ohne spezifischen Verdacht kontrollierten. Als sie in seinem Gepäck die seltene Uhr entdeckten, eine Sonderanfertigung von Audemars Piguet, nahmen sie diese zum Anlass, den Schauspieler einer eingehenden Befragung zu unterziehen. Thomas Meister, Sprecher des Hauptzollamts München, erklärte gegenüber uns, dass ein steuerrechtliches Strafverfahren eingeleitet wurde, da die Uhr hätte angemeldet werden müssen.
Schwarzenegger blieb zunächst ruhig, doch mit der Zeit wuchs der Unmut über die langwierige Prozedur. Nach seiner Freilassung um 16.45 Uhr, ließ er seinem Ärger freien Lauf und zündete sich sogleich eine Zigarre im Auto an. Vipflash.de erfuhr, dass der Star während des Verhörs auch persönliche Fragen beantworten musste - Fragen nach seiner Familie, seiner Partnerin und seinem Vermögen.
Die Beamten bestanden auf Antworten, was Schwarzenegger als Schikane empfand. Trotz seiner Erklärungen, dass die Uhr für wohltätige Zwecke versteigert werde, wurde ihm eine Strafe von 35.000 Euro auferlegt. Die Uhr wurde auf 26.000 Euro taxiert, hinzu kam ein Steuerwert von 4.000 Euro sowie eine Strafgebühr von 5.000 Euro.