Aus Wut und Frust fasste er den Entschluss, einen Laden zu überfallen, indem er mehrere Geschäfte aufsuchte. Im Blumenladen hielt er der Verkäuferin schließlich ein Messer vor. "Entgegen der Erwartung des Angeklagten hat sie um Hilfe geschrien“, sagte Hain. Nachdem der 18-Jährige in die Ladenkasse gegriffen hatte, stellte sie sich ihm in den Weg, es kam zu einem Handgemenge. Aus Angst vor Entdeckung stach er wahllos auf sie ein. Derrek B. wurde durch sein auffälliges Fahrrad überführt, das auf Überwachungskamera-Aufnahmen eines Kaufhauses gegenüber dem Blumenladen zu sehen war. Vier Zeugen nannten übereinstimmend seinen Namen.
Die Brüder von Beatrix G. äußerten sich vor Prozessbeginn: "Eine gerechte Strafe wird es nicht geben. Deshalb streben wir die Höchststrafe an, die das deutsche Gesetz vorsieht.“ Gegenüber Sat.1 Bayern erklärten Reiner und Jürgen G.: "Trixi war eine herzensgute Frau. Sie war unser Sonnenschein. Sie hat immer jedem geholfen. Die Tat ist für uns unfassbar, und der Verlust reißt uns das Herz heraus.“ Einer der Brüder fügte hinzu: "Der Täter hat nicht nur meine Schwester getötet, sondern auch die Lebensfreude unserer Familie zerstört.“