Die aktuell stattfindenden Bauernproteste scheinem einen erheblichen Verlust für Olaf Scholz (65) und seine SPD zu bedeuten. Laut dem aktuellen INSA-Meinungstrend rutscht Bundeskanzler Scholz sogar hinter AfD-Co-Chef Tino Chrupalla (48) zurück, vom 17. auf den 18. Platz. Dies ist der schlechteste Rang, den der Bundeskanzler jemals im Politiker-Ranking erreicht hat. Hinter ihm befinden sich nur noch seine Bundesinnenministerin Nancy Faeser (Platz 19) und Linkspartei-Chefin Janine Wissler (Platz 20). Wie reagiert der Kanzler auf dieses Debakel?!
Nur 18 Prozent der Befragten haben derzeit eine positive Einstellung zu Scholz, während 57 Prozent eine negative Haltung haben. In der Sonntagsfrage verliert die SPD weitere zwei Punkte und erreicht nur noch 14 Prozent. Das sind fast 12 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl im Herbst 2021. Die Gewinner: Parteigründerin Sahra Wagenknecht verbessert sich von Platz 6 auf Platz 4. CDU-Chef Friedrich Merz rückt von Platz 7 auf Platz 5. Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein steigt von Platz 9 auf Platz 7. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) kommt ebenfalls mit Blessuren aus der Bauern-Protestwoche und fällt von Platz 5 auf Platz 8. SPD-Chef Lars Klingbeil rutscht von Platz 8 auf Platz 9. Die FDP-Spitzenkandidatin für die Europawahl Marie-Agnes Strack-Zimmermann fällt von Platz 4 auf Platz 6. Die drei beliebtesten Politiker konnten ihre Top-Plätze verteidigen: Bei ihnen handelt es sich um Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (Platz 1), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (Platz 2) und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (Platz 3).