Am heutigen Morgen registrierte das Zentrum für Vulkanologie und geologische Gefahrenabwehr (PVMBG) zwei Eruptionen. Erneut ist ein Mega-Vulkan ausgebrochen - die Bevölkerung muss evakuiert werden - hier alle Hintergründe:
Bei diesen Ausbrüchen schleuderte der Feuerberg, wörtlich übersetzt als Marapi, eine Aschewolke von etwa 1.300 Metern Höhe in den Himmel. Dieser Vorfall folgt auf einen heftigen Ausbruch Anfang Dezember, bei dem 24 Bergsteiger ums Leben kamen. Bisher gibt es keine Berichte über Verletzte. Über 100 Anwohner, die sich im Umkreis von viereinhalb Kilometern um den Krater befinden, wurden in Sicherheit gebracht. Die örtlichen Behörden hatten bereits am Dienstag die zweithöchste Warnstufe drei ausgerufen, nachdem es in der vergangenen Woche zu wiederholten Eruptionen gekommen war.
Der Marapi, knapp 2900 Meter hoch und einer der aktivsten Vulkane auf Sumatra, ist nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Vulkan Merapi auf der Insel Java.