Boulden überlegte sich anfangs scherzhaft, die Frauen in einem riesiges Zelt auf dem Parkplatz des Clubs tanzen zu lassen, während die Kunden auf die Zubereitung der bestellten Mahlzeiten warten. Denn in den USA ist während der Corona-Krise das Öffnen von Drive-In-Restaurants erlaubt. Was zunächst nur als Witz gedacht war, ist jetzt zur Realität geworden. Die Kunden bestellen am Zelteingang ihr Essen und zahlen einen Aufschlag von 30 Dollar. Dafür haben die Kunden dann das Recht durch das Zelt zu fahren, wo die leicht bekleideten Damen ihre sehr spezielle Show aufführen. Natürlich bekommen die Kunden das bestellte Essen von den Stripperinnen persönlich übergeben. Ein Konzept, das anscheinend funktioniert. Zwar nimmt Boulden nur etwa ein Sechstel an Einnahmen im Vergleich zur Zeit vor Corona ein, doch dieses Sechstel sei immer noch besser als gar keine Einnahmen zu erzielen. Sein ungewöhnliches Konzept mit dem Namen "Food 2 Go-Go" ging in den USA im Internet in kürzester Zeit viral. Man sieht also, dass es auch mit verrückten Ideen in der Krise möglich ist Geld zu verdienen.