Mit dem bevorstehenden Wetterwechsel droht in den Hochwasser-Gebieten eine weitere Katastrophe. Nachdem bereits die Flut das Land heimgesucht hat, könnte die anstehende Kälte weitere Probleme verursachen. Besonders dramatisch wird die Situation für Hausbesitzer, deren Zuhause noch immer unter Wasser steht. So ist die Lage:
Hans-Lüder Behrens (61) von der Freiwilligen Feuerwehr Timmersloh erklärt: "Frost ist viel schlimmer als Feuchtigkeit. Wenn das Wasser gefriert, dann dehnt es sich aus. Das ist eine Katastrophe.“ Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann Wasser bis zu 10 Zentimeter gefrieren und dabei hohen Druck erzeugen. Dies kann zu geplatzten Leitungen, Rissen im durchfeuchteten Mauerwerk und im schlimmsten Fall zu schweren Statik-Problemen führen. Die Feuerwehr arbeitet in den betroffenen Gebieten mit Hochdruck daran, die Häuser so schnell wie möglich wieder begehbar zu machen, da jede Stunde zählt. "Wenn es friert, dann wird's hart und dann können wir nichts mehr machen.“