Söder will wohl doch Kanzler und will Geschenke verteilen! Die CSU unter der Führung von Parteichef Markus Söder verbringt derzeit ihre Zeit im bayerischen Seeon, um an einem alternativen Regierungsprogramm zu arbeiten. Trotz des klaren Ziels, sich als Gegenentwurf zur aktuellen Ampelregierung zu positionieren, scheut Söder nicht davor zurück, eine entscheidende Frage in den Raum zu werfen! So will Markus Söder noch ins Kanzler-Rennen einsteigen:
Das Wochenend-Arbeitstreffen der CSU, das sich hinter den Klostermauern in Seeon, nördlich des Chiemsees, abspielt, hat sich zum Ziel gesetzt, einen Plan zu entwickeln, wie die Union effektiv regieren kann. Besonders im Fokus steht dabei die Abgrenzung von der aktuellen Ampelregierung. Der Landesgruppenvorsitzende Alexander Dobrindt und die CSU-Bundestagsabgeordneten arbeiten intensiv an diesem Vorhaben. Markus Söder hingegen scheint nicht nur am Regierungsprogramm interessiert zu sein. Seine Forderung nach einem "Trainerwechsel" lässt erneut den Verdacht aufkommen, dass es ihm weniger um Programmarbeit als vielmehr um persönliche Ambitionen geht. Dies wird vor dem Hintergrund seiner früheren Niederlage im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union deutlich. In seinem Streben nach dem Kanzleramt in Berlin äußert Söder Besorgnis über die aktuelle Lage in Deutschland, die er als prekär beschreibt. Dabei zieht er einen Vergleich zum Fußball und fordert einen "Trainerwechsel" in der Mitte der Saison.