Im April 2014, vier Monate nach dem Unfall, zeigte Schumacher laut einer Mitteilung der Familie "Momente des Bewusstseins und des Erwachens". Am 16. Juni 2014 wurde bekannt gegeben, dass er nicht mehr im Koma lag und das Krankenhaus in Grenoble verlassen hatte, um seine Rehabilitation im Universitätsspital des Kantons Waadt in Lausanne fortzusetzen. Seit September 2014 setzt er die Rehabilitation zu Hause fort. Schumacher erhält Besuche von engsten Familienmitgliedern und Vertrauten wie dem ehemaligen Ferrari-Teamchef Jean Todt. Zu Hause wird er auf einer privaten Krankenstation betreut, die sich in seinem ehemaligen Büro befindet. Ein Betreuungsteam von bis zu 15 Ärzten, Masseuren und Helfern kümmert sich um ihn.
Der genaue Gesundheitszustand von Schumacher, insbesondere seine Fähigkeit zur Kommunikation und Bewegung, bleibt nur dem engsten Kreis bekannt. Ehefrau Corinna betonte in der Netflix-Dokumentation "Schumacher": "Wir leben zu Hause zusammen, therapieren und tun alles, damit es Michael besser geht und er den Familienzusammenhalt spürt." Es gibt wenig Hoffnung auf einen öffentlichen Auftritt von Michael Schumacher nach zehn Jahren, wie auch sein Bruder Ralf betont: "Ich vermisse meinen Michael von damals. Das Leben ist manchmal ungerecht. Michael hatte in seinem Leben oft Glück gehabt, doch dann kam dieser tragische Unfall." Die Aussichten auf eine positive Veränderung erscheinen gering, und es bleibt abzuwarten, ob es jemals gute Nachrichten geben wird.