Manche Kinder sollen Vorrang beim Übergang von der Notbetreuung zum Regelbetrieb haben. Dazu zählen laut dem Beschluss etwa Minderjährige mit besonderem Förderbedarf oder Kinder aus beengten Wohnverhältnissen oder von Alleinerziehenden.
Zudem soll die Öffnung von Spielplätzen geprüft werden. Die Empfehlungen dienen als Grundlage für ein Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag.
Das Bundesfamilienministerium will zudem das Robert-Koch-Institut und das Deutsche Jugendinstitut mit einer Studie beauftragen, welche Rolle Betreuungseinrichtungen bei der Virus-Übertragung spielen. Dazu gebe es bisher "keine gesicherten Erkenntnisse", heißt es.
Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) fordert eine sofortige Öffnung von Kitas und Grundschulen, um Eltern zu entlasten. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nannte eine vollständige Öffnung dagegen "nicht realistisch". Sie sprach sich dafür aus, die Gruppengröße zunächst auf maximal fünf Kinder zu begrenzen.