Der 32-Jährige war mit seiner Freundin in einem Wohnmobil unterwegs, wie lokale Medien unter Berufung auf die Justizbehörde berichten. Während die beiden an einem Strand parkten, näherten sich zwei Männer und griffen an. Das Paar wurde aufgefordert, den Wagen zu verlassen und Geld sowie Wertsachen herauszugeben. A. soll sich gewehrt haben, woraufhin die Täter eine Waffe zogen und schossen. Dabei wurde der Deutsche in die Schulter getroffen. Die Täter flüchteten zu Fuß, und die Freundin des 32-Jährigen brachte ihn im Auto zu einer Ambulanz. Der ehemalige Sicherheitsminister Costa Ricas, Gustavo Mata, bedauerte den Vorfall und sagte der Zeitung "La Republica“: "Die Opfer kamen nach Costa Rica, weil sie wissen, dass es sich um ein Land des Friedens handelt.“ Der tödliche Überfall auf den 32-Jährigen sei "eine Situation, die sofort die Alarmglocken schrillen lassen sollte.“ Mata betonte, dass mehr Polizeipräsenz, gute Prävention und die Eindämmung der Kriminalität, insbesondere in den Gebieten mit vielen Touristen, das Problem lösen könnten, mehr Gesetze hingegen nicht.