Nach mehr als 21 Monaten Krieg sind die genauen Verluste sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite derzeit schwer zu bestimmen. Es ist jedoch klar, dass beide Armeen bereits erhebliche Verluste an Soldaten und militärischem Gerät erlitten haben. Jetzt kursieren Berichte über massive Probleme mit der Ausrüstung bei den Truppen von Wladimir Putin. Laut Experten zwingt diese Lage den Kreml zu Verzweiflungsmaßnahmen.
Ein ehemaliger Beamter des ukrainischen Sicherheitsdienstes, Ivan Stupak, erklärte gegenüber "Newsweek", dass die Artillerie-Vorräte Russlands mittlerweile "völlig aufgebraucht" seien. Berichten aus Kiew zufolge hat die Armee von Putin allein zwischen September und November 2023 über 2.000 Teile verloren. Die genauen Zahlen sind derzeit jedoch schwer unabhängig zu überprüfen. Die Zerstörung der Artillerie durch die Ukraine sei jedoch laut Stupak "ein großes Problem für die Russen" und keineswegs bloße ukrainische Propaganda.