Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs aufgenommen. Die junge Frau berichtet, dass das Medikament stark brannte und der Pfleger plötzlich ihre linke Brustwarze mehrfach berührte. Aufgrund der Betäubung konnte sie sich nicht bewegen. Der Pfleger setzte sein Martyrium an anderen Stellen fort, und obwohl sie versuchte, sich zu wehren und zu schreien, wurde sie immer wieder bewusstlos. Die 20-Jährige schaffte es schließlich, ihren Freund anzurufen, der die Familie informierte. Als die Polizei eintraf, konnte die junge Frau den Vorfall eigenständig schildern. Ein Sprecher des Uniklinikums bestätigte die fristlose Kündigung des beschuldigten Pflegers und die Einleitung rechtlicher Schritte gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt nun wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch, da dem Mann vorgeworfen wird, der Patientin "gegen deren Willen und ohne medizinische Indikation ein sedierendes Medikament gespritzt zu haben, um sodann einen sexuellen Übergriff zu ermöglichen".