Bund und Länder einigten sich am Mittwoch (15. April) unter anderem darauf, dass Friseure sich auf eine baldige Wiedereröffnung der Läden vorbereiten dürfen. Unter Auflagen zu Hygiene, Schutzausrüstung, Steuerung des Zutritts und Vermeidung von Warteschlangen kann der Betrieb voraussichtlich im Mai wieder aufgenommen werden.
Doch bis dahin wachsen die Haare natürlich weiter. Viele interessieren sich daher nach Möglichkeiten, wie sich Styling und Pflege in den eigenen vier Wänden auch ohne Fachwissen umsetzen lassen. Die Nachrichtenagentur spot on news hat den Berliner Star-Friseur Udo Walz (75) um ein paar Tipps gebeten.
"In schlechten Zeiten schön aussehen"Grundsätzlich findet der Promi-Friseur, man solle sich trotz Social Distancing nicht gehen lassen. Stattdessen hätte man nun viel Zeit für die Haarpflege: "Es sollte ein bis zwei Mal die Woche Pflege eingearbeitet werden, damit der Glanz nicht verschwindet." Schon seine Großmutter habe immer gesagt, "in schlechten Zeiten wollten Frauen auch Männer immer schön aussehen".
Trends wie dem sogenannten Ausfetten, die Haare also eine Weile gar nicht zu waschen, dürfte Walz entsprechend skeptisch gegenüberstehen. Er sagt sogar: "Das Fetten der Haare" sollte "möglichst unterbunden" werden. Demnach sollte man sich die Haare besser weiter waschen wie vor der Corona-Krise.