Laut Nowack erlitt ein Opfer eine Stichverletzung im Brustbereich, das andere einen Messerstich in den Oberarm. Nach der Attacke flüchtete der Angreifer und ließ die beiden Verletzten stark blutend auf dem Gehweg liegend zurück. Mehrere Augenzeugen beobachteten die Tat und verständigten umgehend den Notruf. Kurz darauf trafen ein Großaufgebot an Streifenwagen der Polizei, zwei Rettungswagen, ein Notarzt, Spurensicherung und ein Diensthundeführer am Tatort ein. Die beiden Opfer kamen umgehend in ein Krankenhaus. Der Betroffene mit dem Brust-Messerstich erlitt zunächst lebensbedrohliche, der andere schwere Verletzungen. „Beide sind inzwischen aber außer Lebensgefahr“, erklärte Nowack am Ostersonntag. Die Kripo sperrte den Tatort weiträumig ab, untersuchte die Hintergründe.
Die Beamten stellten mehrere Nummerntafeln an einigen Beweisstücken auf dem Boden auf. Die Großfahndung nach dem flüchtigen Täter begann sofort und dauerte auch noch bis in die Nacht hinein. Zum Einsatz dabei kam auch ein Spürhund. „Der Täter ist immer noch flüchtig“, sagte Nowack, dessen Behörde inzwischen Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen hat. Zu den Altersangaben und den Nationalitäten der Beteiligten sowie zu einem möglichen Motiv der Tat erhofft sich die Staatsanwaltschaft im Laufe des Sonntags neue Erkenntnisse.