Bei einer daraufhin durchgeführten Razzia wurde Sprengstoff, Softair-Waffen und Bombenattrappen bei ihm und einem Freund gefunden. Dennis V. zeigte auch im Internet Interesse an Schul-Amokläufen, insbesondere dem von Columbine im Jahr 1999 und deutschen Schulmassakern wie dem von Winnenden im Jahr 2010. Es wird vermutet, dass er sich aufgrund von Mobbing in der fünften Klasse radikalisiert hat. Aufgrund seiner Strafunmündigkeit im Winter konnten die Behörden keine angemessenen Maßnahmen gegen ihn ergreifen. Schließlich wurde er aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Regensburg untergebracht. Die Bluttat vom Donnerstag weist gewisse Parallelen zu seinen früheren Drohungen im Januar auf. Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus hat die Ermittlungen übernommen, da extremistische Bezüge nicht ausgeschlossen werden können. Zum Zeitpunkt der Tat war Dennis V. jedoch mutmaßlich nicht voll schuldfähig.