Die Spekulationen über den Tod von Jewgeni Prigoschin, dem Chef der "Wagner"-Söldnertruppe, nehmen kein Ende! Das russische Ermittlungskomitee verkündete am Sonntag, dass Prigoschins Tod nun durch einen DNA-Test bestätigt wurde. Trotzdem verlieren Unterstützer und Bewunderer des Söldnerführers nicht die Hoffnung, dass er möglicherweise noch am Leben sein könnte.
Dies wird durch ein altes Video von Prigoschin genährt, das derzeit für Aufsehen sorgt. Eine andere vergangene Geschichte schürt ebenfalls Fantasien: Bereits 2019 berichteten russische Medien, dass Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sei. Doch damals stellte sich heraus, dass er lebendig war. Die Hintergrundgeschichte: Prigoschin und sein Vize, der Neonazi Dmitri Utkin (Spitzname "Wagner"), gaben einem russischen Kriegspropagandisten ein Video-Interview, das nun wieder auftaucht. In diesem Gespräch erwähnten die beiden Söldnerführer auch ihre möglichen Tode. Utkin erklärt unter Zustimmung von Prigoschin: "Der Tod ist nicht das Ende. Er ist nur der Anfang von etwas Neuem.“ Prigoschin fügte hinzu: "Wir gehen alle in die Hölle. Aber wir werden dort die Besten sein.“ Der russische Telegram-Kanal "Greyzone“, der zum "Wagner"-Imperium gehört, hatte Prigoschins Tod mit denselben Worten bestätigte: Prigoschin werde "auch in der Hölle der Beste sein“. Dies bezieht sich zweifellos auf das rätselhafte Interview.