Torsten erinnert sich lebhaft an jedes Wort, das sein Vater im Traum an ihn gerichtet hat. "Er sagte auch, dass er auf meine Schwester und mich sehr stolz ist und dass er sich wünscht, dass wir wieder zueinander finden." Heute lebt Torsten in Kolumbien, während seine Halbschwester Nathalie im Ruhrgebiet ansässig ist; die beiden kennen einander kaum. "Ich wünschte mir, es wäre anders. Aber ich glaube, es geht ihr gut und sie ist glücklich. Das freut mich." Wie fühlte sich Torsten, als er aus diesem Traum erwachte? "Ich war ganz ruhig, ich habe wahren Frieden empfunden. Anfangs war ich wirklich unsicher, ob es echt oder ein Traum war." In der Vergangenheit verspürte Torsten oft das Gefühl, dass sein Vater immer noch bei ihm sei. "Ich spüre seine Energie immer wieder intensiv. Aber es war noch nie so wie diesmal. Ich habe ihn wirklich vor mir gesehen. Das war etwas Außergewöhnliches." Was Roy zu ihm sagte, hat Torsten auf ewig verändert. "Ich weiß jetzt, dass es ihm gut geht. Und ich weiß, was sein größter Wunsch ist: dass Nathalie und ich wieder zueinanderfinden. Ich hoffe, dass es eines Tages geschehen wird."