Heinzmann: Das ging eigentlich ganz gut, weil ich sowieso viel unterwegs bin. Mein nächstes Umfeld, also meine beste Freundin und meine Eltern, wusste natürlich Bescheid. Ihnen kann ich ganz schlecht etwas vormachen. Aber sonst wusste das niemand.
Was macht den großen Erfolg der Serie aus?Heinzmann: Die Kostüme sind unglaublich beeindruckend. Es sind ganz tolle, süße und lustige Charaktere. Da ist für jeden etwas dabei. Was es außerdem so spannend macht, ist der Ratespaß. Man will einfach wissen, wer unter dem Kostüm steckt. In Verbindung mit der Musik ist das die perfekte Unterhaltungssendung.
Wissen Sie, wer hinter den Kostümen steckt?Heinzmann: Nein, leider nicht. Das ist eine absolute Katastrophe. Selbst wenn man eine Vermutung hat und diese äußert, wird es einem nicht bestätigt. Das ist wirklich ganz schrecklich.
Haben Sie schon einen Favoriten auf den Sieg?Heinzmann: Dafür ist es natürlich ganz schön früh. Ich bin gespannt, wie sich die Charaktere entwickeln, weil es noch viel Luft gibt, um etwas aufzubauen. Ich bin zum Beispiel sehr gespannt, was mit dem Faultier geschieht. Das kann ja nicht jedes Mal während der Performance einschlafen. Aber mein persönlicher Favorit ist bisher der Drache.
Wegen des Coronavirus werden zurzeit viele Events abgesagt, gestern wurde aber vor Live-Publikum gedreht. Stand eine Absage von "The Masked Singer" zur Debatte?Heinzmann: Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wir hatten ja Masken auf, waren also safe. (lacht) Ich weiß nicht genau, wie in Deutschland im Moment damit umgegangen wird, ich habe aber auch nicht nachgefragt. In der Schweiz wird jedes Konzert mit über 150 Zuschauern abgesagt. Deshalb habe ich den nächsten Monat quasi frei.
Inwieweit treffen Sie Konzertabsagen finanziell?Heinzmann: Finanziell ist eine Absage natürlich immer schade. Aber ich respektiere diese Entscheidungen. Für mich persönlich: Ich gehöre zu keiner Risikogruppe, bin 31 Jahre alt und kerngesund. Wenn es mich erwischt, dann liege ich zehn Tage flach, wie bei jeder anderen Grippe auch. Ich wasche mir regelmäßig die Hände, was man sowieso immer machen sollte. Viel hat sich in meinem Leben nicht geändert und ich mache keine Hamsterkäufe. Dafür habe ich wenig bis gar kein Verständnis. Außer man gehört zu einer der Risikogruppen.