Mit einer Reichweite von ungefähr 80 Kilometern stellt der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer einen bedeutenden Faktor in Kiews Gegenoffensive dar. Doch nun gelingt der Ukraine ein weiterer empfindlicher Schlag mithilfe dieser Präzisionswaffe. Allerdings machen es die Russen der ukrainischen Armee nicht besonders schwer. Hier alle Hintergründe:
Der mobile Mehrfachraketenwerfer HIMARS behält seine entscheidende Rolle für die Ukraine in der Auseinandersetzung mit der russischen Invasion bei. Berichten zufolge hat ein ukrainischer HIMARS-Angriff Dutzende russische Soldaten getötet, die sich in einem Ausbildungslager auf der Insel Dscharylhatsch in der besetzten Region Cherson versammelt hatten. Diese Insel liegt zwischen der Oblast Cherson und der völkerrechtswidrig von Russland annektierten Halbinsel Krim. Von einer Drohne aufgezeichnete Aufnahmen zeigen eine ausgedehnte sandige Landzunge, bevor sie zu einer Ansammlung von Truppenformationen am Ufer des Schwarzen Meeres zoomen. Im Video sind anschließend fünf Explosionen aus der Ferne zu sehen, gefolgt von einer größeren Explosion aus nächster Nähe, wo die Soldaten versammelt waren. Dieser Angriff soll aufgrund von Hinweisen aus dem lokalen "Untergrund" in den besetzten Gebieten durchgeführt worden sein, wie der Chef des Nationalen Widerstandszentrums der Ukraine bestätigte.