Wie genau der Krankheitsverlauf und die medizinischen Behandlung der Dame verlaufen war, wollten die Ärzte mit Hinweisen auf den Schutz der Verstorbenen und deren Familie nur grob erklären. Die Frau hatte am Dienstag ein Waadtländer Regionalspital aufgesucht, wo die Ärzte sofort vermuteten, dass es sich um eine Infizierung mit dem Coronavirus handeln könnte. Eine Speichelprobe bestätigte den Verdacht der Ärzte, woraufhin man die Frau in eine Spezialabteilung für hochansteckende Krankheiten verlegte. Am Mittwoch wurde die Patientin dann als stabil bezeichnet, bevor sie in der Nacht zum Donnerstag doch noch verstarb.
Bei der Behandlung der Frau griffen die Mediziner auf antivirale Medikamente zurück, mit denen Coronapatienten auch in anderen Ländern behandelt werden. Um welche Medikamente es sich genau gehandelt hatte, wollten die Ärzte nicht angeben. In der Nacht zum Donnerstag hatte sich der Zustand der Frau dann plötzlich drastisch verschlechtert, was schließlich zu ihrem Tod geführt habe. Laut Aussagen der Ärzte befinden sich die Angehörigen der Dame ebenfalls in Quarantäne.