Trotz der Bemühungen der Rettungskräfte konnten nicht alle 519 Passagiere ihre Fahrt fortsetzen. Eine männliche Person musste aufgrund eines Notfallbildes mit der Lore weggebracht und ins Krankenhaus gebracht werden. Die Sicherheit der Passagiere stand dabei im Vordergrund.
Für die restlichen Passagiere waren die Rettungskräfte jedoch eine große Unterstützung. Sie überwachten die mehr als 500 Personen, um mögliche Gesundheitsverschlechterungen sofort zu erkennen. Da in dem Schienenfahrzeug keine Getränke vorrätig waren, war es für die Rettungskräfte eine Herausforderung, die Passagiere angemessen zu betreuen.
Ein Betreuungseinsatz statt Versorgung von Verletzten
Stefan Kalligher, Einsatzleiter des Rettungsdienstes, beschreibt die Situation als einen Betreuungseinsatz statt einer Versorgung von Verletzten. Die Hitze in den Waggons war sehr hoch und schwül, was die Situation für die Passagiere noch unangenehmer machte.
In solchen Fällen ist eine schnelle und professionelle Hilfe von Rettungskräften unerlässlich. Die Situation auf den Gleisen kann sich schnell zu einem Notfall entwickeln, der eine schnelle Reaktion erfordert. Die Rettungskräfte haben in diesem Fall ihr Bestes gegeben, um den Passagieren zu helfen und ihre Gesundheit zu schützen.