In der Sozialtherapeutischen Einrichtung (SoTa) sollte Oliver M. seine schreckliche Tat aufarbeiten. Der Mann aus dem Harz, der zur Tatzeit von Crystal Meth abhängig war, hatte vor Gericht zugegeben, bei dem Einbruch dabei gewesen zu sein, bestritt jedoch bis zuletzt den Doppelmord. Er behauptete, dass ein drogenabhängiger Komplize Vater und Sohn getötet hätte. Trotz der Grausamkeit seiner Tat löst die Nachricht vom Tod des Mörders in Thale Bestürzung aus. "Ja, wir haben von Olivers Schicksal erfahren", sagte sein Onkel zu BILD. "Egal, was er getan hat, so ein Ende hat er nicht verdient", sagt eine Nachbarin, die neben dem früheren Tatort wohnt. Die Kriminalpolizei wird am Montag ihre Ermittlungen zu den Umständen des Todes in der Justizvollzugsanstalt Burg fortsetzen.