Ein Autofahrer, der unmittelbar hinter dem Reisebus fuhr, berichtete später, dass der Bus angehoben worden sei und nur noch auf zwei Rädern fuhr. Auf schneebedeckter Fahrbahn drückte der Sturm das Gefährt dann nach rechts von der Straße eine etwa drei Meter hohe Böschung hinunter, wo er dann auf einen asphaltierten Feldweg kippte.
Eine 53-jährige Passagierin und der 48-jährige Busfahrer wurden bei dem Horror-Crash schwer verletzt, die übrigen sechs Fahrgäste kamen wie durch ein Wunder nur mit leichten Verletzungen davon. Sie erlitten überwiegend Schnittwunden durch die splitternden Glasscheiben. Über die Dachluke konnten sich alle selbst befreien bevor Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen. Ein Großaufgebot der Wehren der Umgebung sowie zahlreiche Rettungswagen und Notärzte wurden zur Unfallstelle entsandt. Auch ein Autokran der Feuerwehr Ulm machte sich auf den Weg, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Noch in der Nacht wurde der Bus durch eine Bergungsfirma wieder auf die Straße gehoben und abtransportiert, damit der Verkehr auf der Bundesstraße am Morgen wieder problemlos fließen kann.