Das sind die gefährlichsten Make-up-Trends

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Das sind die gefährlichsten Make-up-Trends

Stars (2 / 1) 26.02.2021 00:33 / Julia Symbolbild FashionStock.com/Shutterstock


Tipps für DIY-Kosmetik

Bei selbstgemachter Kosmetik sollte man "in erster Linie darauf achten, dass die verwendeten Gefäße sehr sauber, wenn möglich mit einfachem Alkohol desinfiziert sind. Bei den Zutaten ist es wichtig, Bio-Qualität zu verwenden. In Reformhäusern und Biomärkten wird man schnell fündig. Die Zutatenlisten sollten auch bei Selfmade-Rezepten sehr kurz gehalten werden. Im Internet gibt es ganz tolle Rezepturen! Wenn man die Mischungen erwärmt, diese nur schmelzen, aber nicht kochen lassen. Wichtig ist auch, Naturkosmetik nach dem Gebrauch im Kühlschrank aufzubewahren, weil man ja keine Konservierungsstoffe verwendet und nicht möchte, dass alles verdirbt".

Ein Rezept, das Bomann gern herstellt und verwendet, ist ein veganer Lippenbalsam: "Dazu verwendet man 2 Teelöffel Kakaobutter, 1 Teelöffel unraffinierte Shea-Butter und 1,5 Teelöffel Kokosöl - wenn man das nicht mag, dann kann man auch Olivenöl verwenden -, lässt alles schmelzen, füllt die Mischung in ein kleines Döschen und lässt diese im Kühlschrank erkalten. Die Lippen bleiben damit samtweich und es kommt nicht zu Gewöhnungseffekten, wie man sie manchmal bei industriell gefertigtem Lippenbalsam beobachten kann."

Darum ging es im Puderkrieg

Bomanns neues Buch "Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung" hat mit dem "Puderkrieg" zu tun. Das "war die Bezeichnung für den Konkurrenzkampf zwischen Elizabeth Arden und Helena Rubinstein, zwei der größten Geschäftsfrauen im Kosmetikbusiness in den 1920er bis 60er Jahren", erklärt die Autorin. "Meine Protagonistin Sophia Krohn, eine Chemiestudentin, gerät durch eine uneheliche Schwangerschaft in Schwierigkeiten, denn das ist in den wilden Zwanzigern trotz aller neuen Freiheiten noch immer ein gesellschaftliches ein Tabu. Sie lässt sich davon aber nicht entmutigen und geht mit ihrer Freundin Henny nach Paris, wo sie nach einem weiteren Schicksalsschlag Helena Rubinstein begegnet. Sophia gelingt es, diese beeindruckende Frau von ihrem Talent zu überzeugen und die Unternehmerin nimmt sie mit nach New York. Dort gerät Sophia mehr und mehr zwischen die Fronten des Puderkrieges, wie man in den weiteren Bänden der Saga erleben kann."

Der Puderkrieg sei "allerdings nicht mit Waffen ausgefochten, sondern mit eher subtilen Mitteln", so Bomann weiter. "Arden und Rubinstein bekämpften sich, indem sie versuchten, einander zu übertrumpfen. Zu diesem Zweck errichteten sie benachbarte Niederlassungen und versuchten, einander so viel Kundinnengunst wie möglich abspenstig zu machen. Außerdem ging es um millionenschwere Verträge mit Kaufhausketten, geschicktes Verhandeln und die richtige Darstellung in den Medien wie Modezeitschriften oder Rundfunk. Diejenige, die als erste mit einer neuen Innovation kam, gewann eine Schlacht - der Puderkrieg selbst wurde allerdings von keiner Seite endgültig für sich entschieden."