Die Grünen sind bekannt für ihre kompromisslosen Forderungen im Bereich des Umwelt- und Klimaschutzes. Oft werden sie als Verbotspartei bezeichnet, was sie jedoch vehement abstreiten. In ihrem Bestreben, nachhaltige Lösungen zu finden, setzen sie eher auf den Markt und die Preisregulierung!
Der Marktmechanismus funktioniert auf der Grundlage von Angebot und Nachfrage. Wenn bestimmte Produkte teurer werden, sinkt die Nachfrage nach ihnen. Dieses Prinzip lässt sich auch auf den Fleischkonsum übertragen. Der grüne Agrarminister Cem Özdemir hat erkannt, dass eine Reduzierung der Viehhaltung dazu führen kann, dass Fleisch teurer wird und somit weniger konsumiert wird.
Das Ziel dahinter ist klar: Eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Produktion und Konsumtion von Fleisch. Durch eine höhere Preisgestaltung soll der Fleischkonsum reduziert und somit auch die Auswirkungen auf die Umwelt verringert werden.
Die Grünen betonen jedoch, dass sie keineswegs ein Verbot von Fleisch fordern. Ihr Ansatz ist vielmehr, den Markt durch Preisregulierungen zu beeinflussen und die Verbraucherinnen und Verbraucher zu einem bewussteren Konsum zu ermutigen.