Damit bezog sich der Schauspieler nicht nur auf den Kampf gegen Rassismus und für die Rechte der Queer-Gemeinschaft oder indigenen Völkern sowie Geschlechtergerechtigkeit, sondern auch auf Tierrechte. Phoenix stellt als Beispiel voran: "Wir gehen in die Natur und plündern ihre Ressourcen. Wir fühlen uns dazu berechtigt, eine Kuh künstlich zu befruchten, ihr nach der Geburt ihr Kind zu stehlen, obwohl ihre qualvollen Schreie unmissverständlich sind. Dann nehmen wir die für ihr Kalb vorgesehene Milch, um sie in unseren Kaffee oder unser Müsli zu geben."
Doch damit war die Rede noch nicht vorbei. Der Künstler schaffte die Brücke zu einer optimistischen Voraussage: Die Menschen müssten sich nicht davor fürchten, ihre Gewohnheiten zu ändern. Er glaube, "dass wir mit Liebe und Mitgefühl neue Lebensweisen entwickeln, verbessern und umsetzen können, die allen empfindsamen Wesen und der Umwelt zugutekommen." Ein Beweis für diese Kreativität? Der Vegan-Trend, der sich mittlerweile sogar in großen Burgerketten niederschlägt. Well done, Mister Phoenix.