In Italien steht man nun auch vor dem Problem, dass sich die Population der Bären in den letzten Jahren stark vermehrt hat. Mit der Ansiedlung im Trentino sollte eigentlich eine Anzahl von 50 Bären erreicht werden. Mittlerweile tummeln sich dort jedoch mehr als 100 Bären. Zuletzt hatten Einheimische in Bayern davor gewarnt, dass ein Teil dieser Bären von Italien den Weg in bayerische Wälder finden könnten. Jetzt waren am Montag angeblich Einheimische im Landkreis Miesbach und im Landkreis Rosenheim ganz in der Nähe zur Grenze von Tirol auf frische Spuren eines Braunbären im Schnee gestoßen. Aus diesem Grund wurden nun die Behörden informiert. Schon im vergangenen Jahr im Sommer war ein Braunbär beobachtet worden, der sich einer Touristin am Lautersee genährt hatte. Damals war glücklicherweise nichts passiert. Doch angesichts des regen Tourismus in Bayern, könnten sich Bären in den Wäldern als kontraproduktiv erweisen.