Offenbar scheint der unter dem Pseudonym Putins Koch bekannte Prigoschin maßlos zu übertreiben. Der Grund dafür könnte sein, dass sich der Söldner-Chef bereits in der Vergangenheit darüber beschwert hatte, zu wenig Nachschub an Waffen und Munition für seine Soldaten zu bekommen. Internationale Experten sehen in Prigoschins Aussagen einen Versuch vom russischen Verteidigungsministerium weitere Waffen und mehr Munition zur Verfügung gestellt zu bekommen. In den letzten Wochen hatte sich die Situation bei den Söldnern weiter zugespitzt, weil sie nun ihre Verluste auf dem Schlachtfeld nicht mehr durch die Rekrutierung russischer Strafgefangener auffüllen können.