Anschließend hieß es aus Moskau, dass eine technische Funkstörung angeblich den Abschuss einer Rakete ausgelöst habe. Zunächst hatte man von britischer Seite dieser Schilderung geglaubt. Allerdings wurden die britischen Aufklärungsflüge über dem Schwarzen Meer künftig von Kampfjets begleitet. Aus den nun geleakten Dokumenten soll jedoch hervorgehen, dass der russische Pilot offenbar absichtlich auf das britische Flugzeug geschossen haben soll. Nach Ermittlungen soll feststehen, dass der russische Pilot wohl die Kommunikation mit seinem Bodenpersonal fehlgedeutet habe. Dieser habe nämlich geglaubt, dass ihm die Erlaubnis für einen Abschuss erteilt worden sei. Demnach soll lediglich ein technischer Defekt an der abgefeuerten Rakete eine Tragödie verhindert haben. Zuletzt war ein weiterer Zwischenfall bekannt geworden, bei dem russische Kampfjets über dem Schwarzen Meer im März eine unbemannte Drohne der amerikanischen Luftwaffe zum Absturz gebracht hatten. Mit den Aufklärungsflügen helfen die Staaten der NATO der Ukraine beim Gewinn neuer Informationen. Bislang jedoch sind die NATO-Staaten nicht direkt in den Konflikt involviert.