Der geflüchtete Offizier gibt als Grund für seine Flucht den Konflikt mit der Ukraine an. Sein Vertrag mit dem FSO wäre angeblich in den kommenden 2 Jahren ausgelaufen und er habe geplant sich anschließend zur Ruhe zu setzen. Als dann der Krieg ausgebrochen sei, wollte Karakulow keine Kompromisse mehr eingehen, weil er Putin für einen Kriegsverbrecher gehalten hatte. Er plante dann seine Flucht, wofür er mehrere Monate gebraucht habe. Putin selbst sei sehr besorgt um die eigene Gesundheit. Bis zu seiner Flucht soll sich der russische Präsident wegen der Corona-Pandemie noch immer selbst isoliert haben. Die Mitarbeiter, die mit Putin Kontakt haben, müssen sich bis zu 2 Wochen vorher in Quarantäne begeben, selbst wenn der Kontakt mit Putin nur kurze Zeit andauert. Lediglich Mitarbeiter, die sich zuvor in Quarantäne befunden haben, dürften Putin im selben Raum begleiten. Wieso der Kreml allerdings weiterhin auf diese strengen Regeln besteht, kann Karakulow nicht nachvollziehen. Die Mitarbeiter müssten sich auch heute noch mehreren PCR-Tests unterziehen, bevor sie zu Putin vorgelassen werden. Der Offizier ist außerdem davon überzeugt, dass sich Putin trotz gegenteiliger Gerüchte einer guten Gesundheit erfreut. Nach Karakulows eigener Einschätzung sei Putin gesünder als die meisten Menschen in seinem Alter und werde regelmäßig medizinisch untersucht.