Mehrere Medien und Militärexperten bescheinigten dem russischen Kommando bei der Offensive fahrlässige Fehler. So wurden die Panzer offenbar trotz drohenden Artillerie-Feuers auf das offene Feld geschickt. Ebenso ist längst bekannt, dass die ukrainischen Truppen ihre Stellungen sehr effektiv mit schultergestützten westlichen Panzerabwehrwaffen vom Typ "Javelin“ verteidigen. Die Ukrainer hätten eigenen Aussagen zufolge Minen zwischen den jeweiligen Stellungen verlegt, damit die russischen Panzer bei einem nächtlichrn Angriff ein weiteres Mal in die Falle tappen. Die Demission Muradows wurde der The Moscow Times von mehreren Quellen innerhalb der russischen Streitkräfte bestätigt. Der Militäranalyst Michael Kofman von der niederländischen Denkfabri "Oryx“ erklärte demselben Portal, dass Muradow das russische Militär wiederholt in kleinen mechanisierten Formationen durch Minenfelder und über offenes Gelände angreifen ließ. Die russische Armee soll in Wuhledar nichts erreicht haben, was Moskau offenbar dazu bewog, den nächsten Befehlshaber zu degradieren. Die ukrainischen Streitkräfte halten bei Wuhledar seit Monaten die Front in Richtung des Flusses Dnepr und der Millionenstadt Dnipro.