Wie unterdessen der Kärntner Journalist Manfred Wrussnig bestätigt, sei die Verwendung von Totenkarnern in Kärnten noch weit verbreitet. Dabei waren die Gebeine von Verstorbenen seit mehreren Jahrhunderten exhumiert und die sterblichen Überreste dann in Beinhäusern, sogenannten Karnern, aufbewahrt. Dies sei heute allerdings nicht mehr üblich. Angeblich haben verschiedene Gemeinden in Kärnten immer wieder mit Satanisten zu kämpfen, die offenbar Totenköpfe aus dem Totenkammern stehlen. In diesem Fall wurden die Totenschädel von der Polizei konfisziert. Gegen die beiden deutschen Staatsbürger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Störung der Totenruhe eingeleitet.