Schon im vergangenen Jahr hatte eine Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen der chinesischen Regierung Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Unter anderem wurden Beweise für Zwangsverheiratungen von uigurischen Frauen, Zwangssterilisierungen und Zwangsabtreibungen beanstandet. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einem Genozid. In diesem Zusammenhang wurden auch deutsche Firmen wie VW kritisiert, die in Xinjiang angesiedelt sind und auf diese Weise die Sklavenarbeit der Uiguren unterstützen. Nach den Worten von Rushan Abbas würde sich das deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Markt als blind und taub ausgeben. Und das obwohl Volkswagen wegen seiner unrühmlichen Rolle in der Nazi-Zeit durchaus eine besondere Verantwortung habe. Von Seiten von Volkswagen gibt es zu diesen Vorwürfen bislang keine Stellungnahme.